In einem alten Buch von 1929 mit dem Titel Das Alphabet der Küche habe ich im Kapitel zum Buchstaben G eine nette Stilblüte gefunden:

Gehirn und Nerven: Besitzen für die Küche nur geringe Bedeutung.

Dasselbe Buch enthält auch ein Rezept für Saatkrähen, das völlig ernst gemeint ist. Ich will das hier nicht in Gänze wiedergeben (es wird vermutlich niemand nachkochen wollen),  aber es beginnt mit “4 Saatkrähen, 125 g Speck …” und endet mit dem Satz “Saatkrähen schmecken, wenn sie richtig zubereitet sind, überraschend gut. Sie sind ein ausgezeichnetes kaltes Abendgericht und werden dann mit Tomaten gereicht.”